Inhalt des Lernens

Das neue Schulkonzept stellt ein transdisziplinäeres Unterrichtsmodell für die Erklärung der Wirklichkeit dar.

In den Fokus des Lernens sind Naturphänomene, gesellschaftliche Ereignisse und Prozesse gestellt.

Die Evolution als kosmischer Entwicklungsprozess bildet die Matrix für Lehr/Lernprozesse. Das Evolutionsmodell ist ein All-inclusive-Rahmen für den Unterrichtstoff.

Model EVOLSCH (EVOLution & SCHule) erlaubt es, wichtiges Wissen in einem System zu präsentieren. Die Evolution als Schlüsselidee bzw. als Leitfaden vereinigt alle Lehrinhalte und macht sie für alle Beteiligten nachvollziehbar und sinnvoll.

Unterrichtssequenzen bzw. Module „Die Welt“, „Der Mensch“ und „Die Gesellschaft“ entsprechen im Großen und Ganzen den wichtigsten Phasen der Evolution (materiell, biologisch und intellektuell). Die Module werden in thematische Blöcke und weitere Projekte aufgeteilt.

Es ist äußerst wichtig, da sich grundsätzlich jeder Mensch in jeder Generation gerade für diese wesentlichen Themenbereiche interessiert. Diese Themen berühren und bewegen immer wieder alle Menschen. Die Schüler werden dabei voll motiviert und interessiert.

Modell EVOLSCH öffnet die Möglichkeiten für den Schülern die Welt im Ganzen, lebensbezogen, themenzentriert, und fachübergreifend kennenzulernen und einen umfassenden Überblick zu erwerben.

Die Fachkenntnisse werden je nach Bedarf themenbezogen nach dem Prinzip von logischen Ketten zusammenzustellen. Jedes Thema kann aber nur auf der Grundlage des bestehenden Wissens erläutert werden. Gerade dadurch besteht die beste Möglichkeit, die unterschiedlichen Erkenntnisse fachübergreifend zu präsentieren. Es wird hierfür ein neuer interdisziplinärer Ansatz benötigt.

Die Vorbereitung jedes Projekts bedarf einer Ausarbeitung im Team, wo jeder Fachlehrer das Problem unter einem anderen Blinkwinkeln darstellt und betroffene Begriffe und Prozesse von der Sicht des entsprechenden Wissensgebiets erklärt. Das bestimmte Fachwissen wird dann angeboten, wann es notwendig ist. Der Sachinhalt wird von unterschiedlichen Blickwinkeln ganzheitlich betrachtet. Thematische Einheiten beruhen auf der Synthese von Erkenntnissen aus den unterschiedlichen Bereichen, nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Kunst. Eine Synthese als Methode zur Erkenntnisgewinnung ermöglicht es, eine neue Einheit zu schaffen.

Universale Basiskenntnisse werden direkt in einem thematischen Zusammenhang, im Kontext, miteinbezogen und abgeklärt, sobald die verfügbar sind. Grundbegriffe werden während des Kennenlernens und der Erforschung der Welt erworben und vertieft. Die Grenzen zwischen den Modulen bleiben immer transparent. Durch gegenseitige logische Querverbindungen wird Basiswissen gesichert.

Durch eine neue Logik des Lernens werden die wichtigsten Erkenntnisse mit den Bedürfnissen von der Schuller in Einklang gebracht. Interesse und Begeisterung bilden dabei einen Treibstoff für das Lernen. In diesem Zusammenhang werden die Schüler das Wissen auf logische und natürliche Weise wahrnehmen. Das aufeinander bezogene Fachwissen verschmilzt in einem tiefen Themenverständnis.

Außerdem wird jedes Thema je nach Interesse von den Schülern theoretisch, praktisch oder/und künstlerisch verarbeitet. Das individuelle Tempo und die gewünschte Tiefe der Forschung werden gesichert. Die während der Projekte erworbenen Fertigkeiten und erlebten Emotionen führen mit Sicherheit zu einer tiefen Verinnerlichung der Sachverhalte.

Dieses System entspricht den Anforderungen der modernen Zeit (Bildung von systemischen Denkens und einer globalen Sichtweise) sowie den dem Wissensbedarf der Schüler(ein breites und tiefgreifendes Verständnis über die Objekte und Phänomene der Welt).